Berichte

Fröhlicher Schlusshock 2018

Zum Schlusshock 2018 trafen 39 Vereinsmitglieder im Gemeindesaal Niederrohrdorf ein.

Nach einer herzlichen, allseitigen Begrüssung nahm man an einem der von Theres Gschwend herbstlich dekorierten 8-er-Tischen Platz. Zuerst gab es einen grünen Salat und dann mundete das Schweinsgeschnetzelte mit Rösti.

Zwischen dem Hauptgang und dem Dessert fand ein Unterhaltungsprogramm statt. Zuerst wurden alle mit einem Kurzfilm ins Reich des Vogel des Jahres (Wanderfalke) entführt. Anschliessend gab es ein Leiterli-Spiel-Turnier „Wer ist zuerst im Horst des Wanderfalken?“. Von jedem Tisch traten zwei Gewinner im Halbfinale gegeneinander an.  Ins Finale schafften es Mathias Mohler und Max Rohner.  Schliesslich erreichte Max Rohner zuerst den Horst und erhielt den von Edith Brack gesponserten Preis: Eine Tageskarte für die Furkabahn.

Endlich konnte das reiche, feine Dessertbuffet eröffnet werden. All die Köstlichkeiten hatten Vereinsmitglieder mitgebracht.

Nach dem freiwilligen, gemeinsamen Aufräumen kehrten alle von einem gemütlichen, geselligen, familiären Vereinsabend zufrieden und gut gelaunt heim.

Förderung gesunder Aufwuchsbedingungen durch Nistkastenreinigung

Die Mitglieder des Natur- und Vogelschutzvereins Niederrohrdorf waren dreimal im Wald unterwegs, um die Nistkästen zu kontrollieren und zu reinigen.

Beim ersten Einsatz waren 9 Erwachsene, eine Jugendliche und zwei Kinder in den Wäldern rund um die Moorgebiete im Einsatz. Bei der Waldhütte wurden sie nach getaner Arbeit mit einer feinen Kürbissuppe belohnt. Dabei wurde Beobachtetes ausgetauscht. Ein Kasten konnte nicht gereinigt werden, weil er von Hornissen besetzt war. Die Hornisse gehört zu den gefährdeten Insektenarten in der Schweiz und ist daher geschützt. Im Wald stören sie niemanden und müssen nicht umgesiedelt werden. Sobald das Volk den Kasten verlassen hat, kann er wieder gereinigt und den Höhlenbrutvögeln zur Verfügung gestellt werden.

Zwei Wochen später war eine Dreiergruppe mit der Leiter unterwegs, um die Baumläufer- und Eulenkästen zu reinigen. Als im Egelmoos die Leiter an einen Baum angestellt wurde, entwich ein Waldkauz – ein seltenes Erlebnis. Der Waldkauz wird wieder in seinen Kasten zurückkehren. Seine nächste Brut wird gesundheitlich profitieren, wurden doch Parasiten wie Vogelflöhe und Milben entfernt.

Im Rotrisch wirkte eine Gruppe von sieben Erwachsenen und zwei Kindern. Die meisten Nistkästen waren von Meisen besetzt. Meisen können ihr Nest nicht selber entfernen. Wird das Nest nicht entfernt, bauen sie im nächsten Frühling ein neues Nest oben drauf. Doch so können Räuber wie Marder sich leichter Eier oder Küken angeln.

Somit dienten alle drei Einsätze zur Förderung gesunder Aufwuchsbedingungen für die Jungvögel im kommenden Frühling.

Jung und Alt im Pflege-Einsatz zum Erhalt der Naturschutzgebiete in Niederrohrdorf

Rund 45 Helfer und Helferinnen, davon mehr als ein Drittel Kinder und Jugendliche, folgten dem Aufruf des Natur- und Vogelschutzvereins Niederrohrdorf zum Herbstpflegeeinsatz in verschiedenen Naturschutzgebieten. Mit dabei war auch Gregor Naef, Gemeindeammann von Niederrohrdorf.

 Nach einer kurzen Einführung durch Josef Gasser ging es im Torfmoos an die Arbeit. Das vom Forstteam unter der Leitung von Guido Schibli geschnittene Riedgras wurde abtransportiert. Die vorausgehende trockene Witterung sorgte dafür, dass das Schnittgut leicht und der Boden kaum nass waren. Während der Znünipause erläuterte Josef Gasser den Anwesenden den Sinn und Zweck des Einsatzes und zeigte Bilder von Orchideen, die dank der Pflege im Torfmoos wieder anzutreffen sind. Als Vertreter der verschiedenen, vorkommenden Amphibien konnte ein grüner Laubfrosch betrachtet werden.

Bis zum Mittag wurde dann fleissig im Torfmoos und unter der Leitung von Paul Vogler in der Schneeschmelzi weiter gearbeitet. Belohnt wurden alle Helferinnen und Helfer mit einer schmackhaften Berner Platte und von Vereinsfrauen gebackenen, feinen Kuchen im Werkhof der Gemeinde Niederrohrdorf.