46 Personen folgten dem Aufruf der Hauptorganisatoren Ueli Schibli und Rolf Baumgartner. Wie immer waren Vertreter des Natur- und Vogelschutzvereins Niederrohrdorf, des Feuerwehrvereins, der Jubla-Leiter, des Jagdvereins Torfmoos und weitere Naturfreunde und Naturfreundinnen dabei. Gisela Greder, Frau Gemeindeammann, packte ebenfalls tatkräftig mit an.
Um 8 Uhr wurde im Taumoos mit Zusammenrechen und Heraustragen des in den Vortagen unter der Leitung des Försters Guido Schibli von einer Gruppe gemähten Riedgrases gestartet. Gestärkt vom feinen Znüni ging es dann im Torfmoos weiter. Kurz nach 11 Uhr war die Arbeit vollbracht und man traf sich beim Jagdhaus zum gemeinsamen Mittagessen, wo das Zusammensein gepflegt wurde.
Wegen des so lange ausgebliebenen Regens war der Boden und das Schnittgut trocken. Dies erleichterte die Arbeit. Der Graben führte kein Wasser. So konnten auch die Rohrkolben einfach entfernt werden, damit sie nicht ins Hochmoor versamen. Der feine Duft des Schnittgutes stach in die Nase und oft war ein Hauch von Kräutern wie Minze dabei. Da sprang ein „Heugümper“ davon, von dort erklang der Gesang eines Rohrsängers. Für manche Person ist dieser Anlass ein idealer Ausgleich zur Arbeit am Computer. Erfahrene machen sich aber auch Gedanken: Wie wird es mit den Mooren, die einen wichtigen Teil zur Biodiversität und zum Klima beitragen, weitergehen, wenn es vermehrt zu so grossen Trockenheiten kommt?
Der nächste Pflegeeinsatz findet am 26.09.26. statt. Interessierte Helfende sind stets willkommen. Treffpunkt: 8.00 Uhr beim Kesslerstein bei der Übersichtstafel zum Naturlehrpfad von Niederrohrdorf.
Bericht: M. Gschwend - Fotos: H. Reitmair