Berichte

Der Zug der Amphibien kann beginnen

17 Aktive des Natur- und Vogelschutzvereins Niederrohrdorf haben an der Holzrütistrasse und beim Fohrhölzli die Schranken für die Amphibien gesetzt, damit diese sicher ihre Laichplätze erreichen.

Alle Jahre geht es los: Sobald die Temperaturen in der Nacht wieder milder werden, machen sich Frösche, Kröten und Lurche auf zu ihren Laichplätzen. In Niederrohrdorf  führen die Wege über die Holzrütistrasse und über die viel befahrene Hauptstrasse beim Fohrhölzli. Damit diese Amphibien nicht überfahren werden, sind an der Holzrütistrasse Tunnels eingebaut. Mit Schranken werden die Tiere dort zu den Tunnels geleitet. Beim Fohrhölzli werden sie zum Bach geleitet. Diesem entlang können sie unter der Strasse von der einen zur anderen Seite gelangen.

Die Schranken werden jährlich aufgestellt und nach dem grossen Zug wieder abgeräumt. In der Zwischenzeit werden die Amphibien gezählt, um zu wissen, wann die meisten Tiere ziehen und wie sich deren Bestände entwickeln.  Diese Zahlen werden an die Abteilung Landschaft und Gewässer des Kantons Aargau weitergeleitet. 

Belohnt wurde der unentgeltliche Einsatz mit einem feinen Znüni. Dieser wurde bei Sonnenschein im Wald genossen und war begleitet vom Frühlingskonzert der Vögel.

82. Mitgliederversammlung des Natur- und Vogelschutzvereins Niederrohrdorf

Am Freitag, 24. Januar 2014, um 19.00 Uhr konnte die Vereinspräsidentin, Maria Gschwend, 38 Vereinsmitglieder und  2 Gäste zur Mitgliederversammlung im Gemeindesaal Niederrohrdorf begrüssen.

Der geschäftliche Teil wurde zu Beginn behandelt. Das Protokoll der 81. Mitgliederversammlung sowie der Jahresbericht der Präsidentin und der Nistkastenbericht von Pierre Bühler wurden kurz erläutert und mit Applaus genehmigt. Dabei wurde den vielen Helferinnen und Helfern sowie allen, die den Verein unterstützen, gedankt.

Die Rechnung 2013 konnte mit einer Vermögenszunahme von CHF 1'765.25 abgeschlossen werden. Fürs 2014 wird eine Vermögensabnahme von 650 Fr. erwartet. Die Höhen der Mitgliederbeiträge werden belassen.

Albert Wickart führte als Tagespräsident die Wahlen durch. Der gesamte Vorstand und die Revisoren stellten sich wiederum für die nächsten zwei Jahre zur Verfügung. Beatrice Bühler, Piere Bühler, Theres Gschwend, Erich Schaffner und Thomas Vogler wurden als Vorstandsmitglieder sowie Willy Kessler und Anita Schibli als Revisoren einstimmig gewählt. Als Präsidentin wurde Maria Gschwend einstimmig bestätigt.

Im Jahresprogramm 2014 findet man neben den Arbeitseinsätzen auch gemütliche Anlässe. Neu wurde ein Einsatz in der Schneeschmelzi Ende Juni ins Programm aufgenommen. Anfang Juni wird Albert Wickart an einem Vortragsabend über Neophyten und deren Bekämpfung berichten. Im August führt eine Wanderung nach Baden, wo dann eine Fledermaus-Exkursion angehängt wird. Unter dem Motto „Eu, eine Eule* wird zu einem Familientag im September eingeladen. An allen Anlässen sind immer auch Nichtmitglieder willkommen. Damit die Öffentlichkeit vermehrt Einsicht in unseren Verein hat, wird eine Website erstellt, welche voraussichtlich ab Frühling in Betrieb ist.

Beatrice Bühler hat mit den Berichten von Maria Gschwend und mit Fotos zu den Anlässen von Pierre Bühler das Vereinsjahr 2013 in einem Jahrbuch 2013 dokumentiert. Interessierte können dieses Jahrbuch bei ihr gegen Bezahlung beziehen. Die ersten zwei Exemplare wurden von der Vereinspräsidentin Maria Gschwend den Organisatoren der Einsätze in den Mösern, Ueli Schibli und Paul Vogler, für deren unermüdlichen Einsatz als Dankeschön überreicht.

Nach einem feinen Imbiss wurde der Film „Wem gehört mein Garten?“ gezeigt. Der gelungene Abend schloss mit einem gemütlichen Beisammensein bei einem reichen Dessertbuffet ab.

28 Fleissige in den Mösern von Niederrohrdorf

Dieses Jahr wurde am 12. Oktober neben der Schneeschmelzi auch beim Pumpwerk Torfmoos Einsatz für die Förderung der Naturschönheiten von Niederrohrdorf geleistet.

Dem Aufruf des Natur- und Vogelschutzvereins Niederrohrdorf sowie der Möserfreunde folgten 28 Personen. Hauptziel war, in der Schneeschmelzi (auch Weihermättli genannt) Schilf und Riedgras zu mähen und das Schnittgut für den Abtransport bereit zu machen. Acht Personen erledigten mit Paul Vogler diese Arbeit und gelangten später zur Gruppe, welche unter der Leitung von Josef Gasser im Gebiet des Pumpwerkes Torfmoos im Einsatz war. Diese Gruppe rechte das in den Vortagen vom Förster Guido Schibli und seinen Leuten bereits geschnittene Riedgras zusammen. Kräftige Träger und Trägerinnen legten unzählige Schritte durchs Hinaustragen des Schnittgutes zurück. Diese Handarbeit ist nötig, damit der Boden seine Struktur und somit die Lebensräume der dort heimischen Pflanzen und Tiere erhalten bleiben.

Obwohl alle kräftig anpackten, blieb nach dem dreistündigen Einsatz ein Gebiet unerledigt. Bei der feinen Berner Platte und anschliessendem Kuchenbuffet zum Mittagessen meldeten sich spontan ein paar Pensionierte, in den kommenden Tagen aus dem Restgebiet noch das Schnittgut zu entfernen.

All den tatkräftigen Arbeitern bzw. Arbeiterinnen sowie der Bewirtungsmannschaft, welche unter der Leitung von Theres Gschwend die ganze Gruppe mit Speis und Trank zu verwöhnen und zu stärken verstand, sei herzlich gedankt!