Berichte

Material bereit für die Nistkastenreinigung

Unter dem Motto „Jung (Schülerinnen und Schüler) und Alt (Pensionierte) entstanden 22 Nistkästen, welche nun eingelagert im Werkhof auf die nächste Nistkastenreinigung warten. 

Am Mittwochnachmittag, 10.9.2014, trafen sich 7 Kinder und 8 Erwachsene zum jährlichen Nistkastenbau im Werkhof. Pierre Bühler und Paul Vogler hatten bereits Vorbereitungen getroffen. Das Material und die Werkzeuge lagen bereit. Jetzt wurde gebohrt, zusammengesteckt und geschraubt. So entstanden in kurzer Zeit 22 Nistkästen. Sie alle wurden am Ende mit Blech-Dächern versehen, die von der Spenglerei Bhend gesponsert wurden. Neben den Nistkästen wurden auch noch 7 Fledermauskästen angestrichen und so wetterresistent gemacht. 
Nach 2,5 Stunden war die Arbeit erledigt und stolz präsentierten die eifrigen Werkler und Werklerinnen ihre Ergebnisse. Dazwischen gab es natürlich auch eine Pause zur Stärkung mit Getränken und Kuchen.

Bestimmt werden ein paar der Nistkästen bei der Nistkastenreinigung vom 11. Oktober 2014 einen Platz im Wald finden und dann darauf warten, im Frühling von einem Höhlenbrüter bezogen zu werden.

Dank Wetterglück Fledermäuse gesichtet

Die diesjährige Herbstwanderung des Natur- und Vogelschutzvereins Niederrohrdorf fand bereits im August statt, weil sie mit einer Fledermausexkursion verbunden werden sollte.

Herbstlich, aber doch sonnig zeigte sich das Wetter. Vom Treffpunkt beim Kollerhaus ging es kurz nach 16 Uhr zu Fuss los Richtung Fohrhölzli. Von dort marschierte die Gruppe dem Wald entlang nach Fislisbach und weiter zur Herzogshütte, wo sie von Theres Gschwend mit Getränken und einem bereits entfachten Feuer empfangen wurde. Weitere Teilnehmende stiessen dazu. Es wurde grilliert und die Geselligkeit gepflegt. Schon bald war Zeit zum Aufbruch. Unterwegs wurden viele Neophyten entdeckt. An verschiedenen Stellen waren die Spuren vom Sturm Lothar noch immer deutlich erkennbar. Auf der Höhe des Kreuzliberges öffnete sich der Blick ins Limmattal und in die Tiefen des Teufelkellers, deren Entstehung durch die vorgetragene Sage den Anwesenden erklärt wurde.

Schliesslich traf die Gruppe in Baden die Exkursionsleiterin Sarah Knecht. 19 Interessierte nahm sie entlang des Limmatufers abwärts Richtung Kraftwerk mit. Unterwegs erläuterte sie, dass von den in der Schweiz lebenden 100 Arten Säugetieren 30 Arten Fledermäuse sind. Eine Fledermaus frisst 2'000 – 3'000 Insekten pro Tag. Jede Art hat ihre typische Frequenz. In der Abenddämmerung konnten die Teilnehmenden selber  mit Detektoren Fledermäuse orten. Zwerg- und Rauhhautfledermäuse sowie der Grosse Abendsegler wurden in luftiger Höhe entdeckt. Über dem Wasserspiegel jagten Wasserfledermäuse nach Insekten. Beeindruckt von den Beobachtungen kehrten die Teilnehmenden mit dem Bus nach Niederrohrdorf zurück.

Erfolgreicher Einsatz der Taumoosfreunde

Dank dem jährlichen Arbeitseinsatz der Taumoosfreunde am letzten Samstag in den Sommerferien wächst das Moor im Taumoos an. Dieses Jahr wurden auf 5 – 6 Quadratmetern mehrere Hundert der fleischfressenden Pflanze „Sonnentau“ gesichtet.

Das schlechte Wetter hielt die 39 Personen nicht ab, dem Ruf der Organisatoren Paul Vogler und Ueli Schibli zu folgen. Nach Absprache mit dem Förster Guido Schibli und dem Naturschutzbeauftragten Josef Gasser, wurde in den Vortagen im Taumoos das Schilfgras gemäht. Dieses wurde dann von den Helfern und Helferinnen am Samstag, 9. August 2014, von Hand zusammengerecht und herausgetragen. Auch zwei neue Personen halfen dieses Jahr mit. Sie erlebten, dass bei der Znünipause und beim wohl verdienten Mittagessen die Geselligkeit ebenfalls gepflegt wird.

Mit seinen Ausführungen vor dem Dessert zeigte Josef Gasser Sinn und Zweck des Einsatzes auf, indem er auf Pflanzenschönheiten im Pflegegebiet aufmerksam machte. Er zeigte Fotoaufnahmen vom Waldvögelchen, der Waldhyazinthe und einer Spitz-Orchidee. Leider erfuhren die Anwesenden auch, dass kürzlich im Pflegegebiet Echsen ausgesetzt wurden. Als die ausländischen Tiere entdeckt wurden, war ein Exemplar bereits tot. Die anderen hätten keine Überlebenschance gehabt und wurden zur Aufnahmestation gebracht. Für das unüberlegte Aussetzen von Tieren konnten die Taumoosfreunde kein Verständnis aufbringen, zumal sich auch jede Person an einen Tierarzt wenden kann, wenn seine ausländischen Tiere sich unerwünscht vermehren oder er sie abgeben möchte.Die Taumoosfreunde dürfen sich über ihren erfolgreichen Einsatz freuen! Ein Grossteil von ihnen wird man wohl auch beim Pflegeinsatz im Herbst wieder antreffen.