Berichte

Gemeinsam diverse Naturschutzgebiete gepflegt

Trotz schlechtem Wetter erschienen etwas mehr als 30 Helferinnen und Helfer zum Verrichten der Pflegearbeiten in den diversen Naturschutzgebieten in Niederrohrdorf.

Anfangs Woche trafen sich der Naturschutzbeauftragte Josef Gasser, der Förster Guido Schibli, die beiden Organisatoren des Einsatzes Paul Vogler und Ueli Schibli sowie die beiden Vorstandsmitglieder des Natur- und Vogelschutzvereins Maria Gschwend und Thomas Vogler zur Absprache der Arbeitseinsätze.

Bis am Samstag wurden Vorbereitungsarbeiten durch das Forst- und das Bauamt ausgeführt. Nach kurzer Einführung am Samstagmorgen wurden die verschiedenen Pflegearbeiten (Schneiden von Schilfgras und Heraustragen von Schnittgut in den Gebieten der Schneeschmelzi, des Torfmooses sowie Reinigen und Instandstellen des Naturlehrpfades) in Angriff genommen.

Dank der zahlreichen Helferinnen und Helfer, welche tatkräftig anpackten, konnten alle geplanten Arbeiten verrichtet werden.

Zur Stärkung wurde die Gruppe am Mittag von Theres Gschwend und ihrer Assistentin Jasmin Märki im Schulhaus Rüsler erwartet. Es gab eine feine Berner Platte. Bei Kaffee und von verschiedenen Vereinsmitgliedern gebackenen, köstlichen Kuchen wurde die Geselligkeit gepflegt und allen gedankt. Josef Gasser erläuterte die erfreuliche Entwicklung der Naturschutzgebiete. Dabei erfuhren die Anwesenden, dass die Möser eine Art Pflanzenarchiv bilden. Plötzlich geben sie einen Samen einer in früheren Zeiten existierenden Pflanze frei, welcher dank der guten Lebensbedingungen zu spriessen beginnt und so eine alte Art wieder aufleben lässt.

Eu, eine Eule!

Unter diesem Motto lud der Vorstand des Natur- und Vogelschutzvereins Niederrohrdorf zum diesjährigen Familientag ein. Die 16 anwesenden Personen erfuhren auf unterhaltsame Art einiges zur Waldohreule (Vogel des Jahres 2014) und zu weiteren Eulen. 

Mit einer vorgetragenen Käuzchen-Geschichte erfolgte der Einstieg ins Thema. Anhand von Präparaten verschuf man sich ein erstes Bild von den verschiedenen bei uns lebenden Eulen-Arten. Mit einer Powerpoint-Präsentation wurde viel Interessantes zur Waldohreule vermittelt.

Jetzt waren alle bereit, selber aktiv zu werden. Gruppen wurden eingeteilt. Jede Gruppe musste zuerst ein Puzzle zusammenstellen. Danach ging es ausgerüstet mit Bleistift und einem Frageblatt auf den ausgesteckten Parcours im Wald. Wer sich an jedem Posten genau mit dem Plakat auseinadersetzte, konnte auch die doch recht anspruchsvollen Fragen zur Waldohreule richtig beantworten und so sein eigenes Wissen erweitern.

Zurückgekehrt in den Holzlagerschopf wurden die Fragen aufgelöst. Unterdessen war es Mittag geworden. Wegen des wechselhaften Wetters wurde die Wurst nicht auf einem Lagerfeuer sondern auf einem Gasgrill gebraten. Dazu sponserte der Verein die Getränke und verschiedene Vereinsmitglieder brachten zum Dessert Kuchen und feine Trauben mit. 

Für die Anwesenden hatte es sich gelohnt, trotz des angesagten Schauerwetters teilzunehmen. Just als die Gruppen im Wald unterwegs waren, zeigte sich der Himmel von der freundlichen Seite und als man dann im Trockenen im Holzschopf gemütlich beisammen sass, liess der stürmische Regen draussen eine ganz besondere Stimmung aufkommen.

Material bereit für die Nistkastenreinigung

Unter dem Motto „Jung (Schülerinnen und Schüler) und Alt (Pensionierte) entstanden 22 Nistkästen, welche nun eingelagert im Werkhof auf die nächste Nistkastenreinigung warten. 

Am Mittwochnachmittag, 10.9.2014, trafen sich 7 Kinder und 8 Erwachsene zum jährlichen Nistkastenbau im Werkhof. Pierre Bühler und Paul Vogler hatten bereits Vorbereitungen getroffen. Das Material und die Werkzeuge lagen bereit. Jetzt wurde gebohrt, zusammengesteckt und geschraubt. So entstanden in kurzer Zeit 22 Nistkästen. Sie alle wurden am Ende mit Blech-Dächern versehen, die von der Spenglerei Bhend gesponsert wurden. Neben den Nistkästen wurden auch noch 7 Fledermauskästen angestrichen und so wetterresistent gemacht. 
Nach 2,5 Stunden war die Arbeit erledigt und stolz präsentierten die eifrigen Werkler und Werklerinnen ihre Ergebnisse. Dazwischen gab es natürlich auch eine Pause zur Stärkung mit Getränken und Kuchen.

Bestimmt werden ein paar der Nistkästen bei der Nistkastenreinigung vom 11. Oktober 2014 einen Platz im Wald finden und dann darauf warten, im Frühling von einem Höhlenbrüter bezogen zu werden.